Wie wir schon im sozialistischen ABC erfahren haben, strebt der Liberalismus – als Gegenteil des Sozialismus – ein Staatsmodell an, bei dem sich der Staat aus der Wirtschaft heraus halten soll. K. Marx und F. Engels (Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus) haben schon vor 200 Jahren die These aufgestellt, dass der Kapitalismus in sich selbst zusammenbrechen würde. Im Herbst 2008 hat sich das bei der Wirtschaftskrise gezeigt. Das Wirtschafts- und Finanzsystem ist zusammengebrochen und auf einmal wollten die Liberalen, dass sich der Staat doch in die Wirtschaft einmischen soll. Er sollte eingreifen und verspieltes und verlorenes Geld an den Börsen mit euren Steuergeldern ausgleichen, in dem er den Kapitalisten einfach so Geld schenkte. Dieses 500.000.000.000 € Paket wurde von der deutschen Regierung zur Erhaltung des Kapitalismus verschenkt, nicht zu eurem Wohl! Das heißt der Staat hat dadurch noch weniger Geld für Bildung, Kultur, Familie und andere soziale Bereiche. Und das nur, weil die Kapitalisten ihre eigene Gier nicht unter Kontrolle haben.

Wir Sozialisten stehen für mehr staatliche Kontrolle (solange es den Kapitalismus noch gibt) und wollen das mehr auf die Bedürfnisse der Menschen eingegangen wird. Im Kapitalismus ist Arbeit eine Ware wie jeder andere Faktor in der Produktion. Die oberste Priorität im Kapitalismus ist die Gewinnmaximierung und nicht die Bedürfnisbefriedung der Gesellschaft! Im Kapitalismus gibt es eine warenproduzierende Gesellschaft in der am laufende Band produziert wird um einen unvorstellbaren Reichtum für die Arbeitgeber zu schaffen. Arbeitnehmer hingegen sind wie eben schon genannt, nur Ware als Teil der Produktion und ansonsten nichts wert.

Kurz und knapp lässt sich sagen, dass eben die die ausgebeutet werden, zur Wirtschaftskrise 2008 mit ihren Steuergeldern die Ausbeutung erhalten haben! Der Liberalismus ist mit seiner „freien Marktwirtschaft“ gescheitert, d.h. Karl Marx hatte Recht!